Gleich voraus geschickt: seit meiner frühesten Kindheit hatte ich ein Thema mit meinem Gewicht. Nie war ich zufrieden oder besser gesagt: nie war meine Mutter zufrieden damit wie ich ausgesehen habe. Und sie war auch nie damit zufrieden wie sie ausgesehen hat. So habe ich schon von frühester Kindheit an ein ziemlich negatives Mindset-Programm zum Thema Körpergewicht und eigene Wahrnehmung meines Körpers bekommen.

Ich hatte den Eindruck ständig auf Diät zu sein und nie das essen zu dürfen und zu können wonach mir gerade ist. War ich frustriert futterte ich was das Zeug hielt, war ich glücklich futterte ich genauso viel in mich hinein. 

Dann wiederum hatte ich Phasen, in denen ich meinte mich total kasteien zu müssen und begann eine von 100ten Diäten, die ich allesamt aus Frust und mangelnder Selbstdisziplin mittendrin immer abbrach. Das Ergebnis: Kleidergröße 42, 75 Kilogramm und das bei einer Größe von 167cm. 

So ein Spiegelbild kann ganz schön gnadenlos sein

Zum Schluss mochte ich mich schon gar nicht mehr im Spiegel ansehen, weil ich von meiner Wampe so angeekelt war… Ja, nennen wir es doch beim Namen: ich war angeekelt. Angeekelt davon, dass ich es zugelassen hatte mich so gehen zu lassen. Ich hatte es zugelassen, dass mich mein inneres Mindset Teufelchen dazu gebracht hat mir meinen Frust oder meine Freude vermeintlich mit Essen zu erleichtern oder zu belohnen.

Jetzt reichts

Doch eines Tages hatte ich genug. Wir waren gerade auf Urlaub und ich lag – meinem eigenen Empfinden nach – wieder mal als gestrandeter Wal am Pool. Dabei las ich das Buch „The Secret“ von Rhonda Byrne, das ich schon Jahre zuvor einmal gelesen aber damals als Quatsch abgetan hatte (klar, das war vor meiner Ausbildung zum energetischen Coach und bevor ich um die Macht von Glaubenssätzen wusste). 

Als ich beim Kapitel, indem es um das Thema Wunschgewicht geht, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich konzentrierte mich immer noch – trotz all meiner Bewusstheit – darauf was ich nicht wollte.

Ich sah immer nur dicke Menschen; Menschen, die mich optisch gar nicht ansprachen und bewertete und beurteilte sie danach. Besser gesagt ich verurteilte sie. Und allen, die eine tolle Figur hatten, sah ich voller Neid hinter her… 

Das Gesetz der Anziehung

Doch wie es im Universum und mit dem Gesetz der Anziehung nun mal ist: somit zog ich immer nur das an was ich nicht wollte, verachtete mich gleichzeitig selbst und hielt mir ständige einen Negativ-Spiegel vor die Nase. Statt mich darauf zu konzentrieren was ich erreichen wollte. 

Mein Ziel

Nämlich wieder mein Ideal- und Wohlfühlgewicht zu erreichen und es zu halten. Ich wollte mich einfach wieder sexy und begehrenswert in meinen eigenen Augen fühlen.

5 Dinge mit denen Du noch heute beginnen kannst um dein Wohlfühlgewicht in Kürze zu erreichen

Noch während ich dieses Kapitel las, begann ich sofort mit 5 Dingen, die mein Mindset – und logischer Weise auch den Erfolg meiner Handlungen – in der Sekunde änderten: 

1. Bewundern statt beneiden – der große Mindset Shift

Ich fing an mich auf schlanke, gut aussehende, durchtrainierte Frauen zu konzentrieren. Jedes Mal, wenn ich eine sah gratulierte ich ihr innerlich zu ihrer tollen Figur und ihrem Aussehen. Ganz schön ungewohnt war es schon so von jetzt auf gleich einen Shift von Beneiden zu Bewundern zu machen. 

Doch – wow – ich kann Dir sagen, das hat sooooooooooo einen riesigen Unterschied gemacht… und macht es immer noch.

2. Kraft der Vorstellung und der Glaube an die Erreichung deiner Ziele 

Ich stelle mich seither jeden Tag in meiner vollen Pracht vor den Spiegel. Dabei stelle ich mir vor, wie mein Körper aussieht, wenn ich mein Wohlfühlgewicht wieder erreicht habe und gratuliere mir zu meinem wundervollen und schönen Körper. Wichtig bei dieser Methode ist, dass Du Dich, wenn du dich im Spiegel ansiehst wirklich so FÜHLST als hättest Du schon Dein Ziel erreicht. Das geht nicht von heute auf morgen aber mit der Zeit wirst Du sehen, dass es Dir immer leichter fällt.

Diese Übung ist – gerade zu Beginn der Veränderung – ziemlich hart. Denn wir Frauen sind unsere eigenen härtesten Kritiker und finden sofort und IMMER etwas, das uns an uns stört.

Doch mit der Zeit beginnst Du Deinen Körper so zu sehen wie er wirklich ist: Nämlich ein absolutes Geschenk!

3. Workout – kurz und effektiv

Let’s face it. Wir haben doch alle nur 24 Stunden pro Tag und sich davon zw. 60 und 120 Minuten im Fitness-Studio abzuplagen, sich aufzuraffen hin zugehen… das ist doch eine ziemliche Hürde, oder?

Mir ging es jedenfalls total auf die Nerven und ich fand selten Platz in meinem umtriebigen Alltag dafür. Und wenn ich dann doch mal diese Zeit dafür blockte mich irgendwo abzustrampeln, dann litt irgendwas anderes darunter. 

Kommt Dir das bekannt vor?

Das war für mich kein guter Deal. Denn ich wollte mich ja gut fühlen und nicht wieder ein schlechtes Gewissen haben, weil ich etwas oder jemanden vernachlässigte.

Also suchte ich mir einfach bei YouTube eine Trainingsprogramm, dass ich täglich in 4 – 5 Minuten absolvieren kann. Und tatatataaaaa ich wurde fündig. Ich beginne seit diesem Zeitpunkt jeden Tag mit diesem 5 Minuten Workout! Denn 5 Minuten findest Du immer irgendwo… und Du wirst sehen, Du fühlst Dich so toll, weil Du endlich wieder etwas durchziehst!

Dieses Training ist hoch effektiv und bringt Dich gleich morgens in Schwung und gibt Dir Energie für den ganzen Tag.

Hier habe ich das Workout kurz für Dich zusammengestellt und Du kannst es Dir hier gleich herunterladen.

4. Genüssliche Selbstdisziplin

Ich habe wieder damit angefangen meine Portionsgrößen zu kontrollieren und diese mit eisernem Willen Woche für Woche und Tag für Tag aufzuschreiben. Und ja, ich verwende dazu eine Methode, die Dir sicher geläufig ist: WeightWatchers. Aber ohne all dem wöchentlichen Abwiegen vor der Gruppe und dann in der Gruppe über die Herausforderungen zu plaudern. Da waren mir einfach zu viele Vibes, die mich mehr runter gezogen als unterstützt haben. 

Nun mache ich meine eigenen Pläne, wiege mich selbst und lobe mich selbst. Ich esse weiterhin meine geliebte Pasta, schlemme meine Schokotorten und trinke ab und an mal ein kühles Blondes… Ja, ich gönne mir alles… nur eben kontrolliert.

Die allergrößte Belohnung ist mein Spiegelbild; die Jeans, die mir endlich wieder ohne Zwicken und Zwacken passt; der super hohe Wohlfühlfaktor, den ich schon erreicht habe obwohl ich noch 9 Kilo bis zu meinem Wunschgewicht habe. 

Was das tollste ist, ist dass ich in dieser einen Sache wieder meine Selbstdisziplin gefunden habe, die nötig ist um mich dran-bleiben zu lassen. Mein Mindset Teufelchen hat einfach keine Chance mehr mich aufzuhalten.

5. Gesundheit auf Zellebene

Last – but not least: Ich unterstütze meinen Wohlfühlprozess mit einem Nahrungsergänzungsmittel. Denn egal was die Lebensmittelindustrie Dir suggerieren will, in der Nahrung, die Du im Supermarkt bekommst – sei es nun Bio oder nicht – stecken schon längst nicht mehr genug der lebenswichtigen Nährstoffe, die Dein Körper braucht um 100% tiptop fit zu sein, drinnen. 

Daher ist es meine feste Überzeugung, dass egal welchen Ernährungsstil Du bevorzugst, Dein Körper Nahrungsergänzung von außen braucht! Aber bitte nicht diese Kapseln aus dem Drogeriemarkt oder die überdosieren Vitamintabletten aus der Apotheke. Die schaden leider oft mehr als sie nutzen.

Denk mal nach: Deinen Pflanzen gibst Du doch auch Dünger, wenn du merkst ihre Blätter werden welk und denkst Dir nicht einfach „Ach wird schon mit dem nächsten Gießen besser werden.“ Oder wie machst Du es bei Deinen Haustieren? Denen lässt Du doch auch nur das Allerbeste angedeihen… Da kämst Du niemals auf die Idee ihnen etwas minderwertiges vorzusetzen.

Jedenfalls unterstützt mich dieses Nahrungsergänzungsmittel dabei Überflüssiges aus meinem Organismus abzutransportieren und gibt meinem Körper im Gegenzug die nötigen Micronährstoffe, Mineralien und Spurenelemente, die er braucht um gesunde, fitte Zellen aufzubauen. Und ja, viel Wasser zu trinken hilft natürlich auch…

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